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Am 13. Dezember 2002 traf sich erneut der Expertenausschuss
des Projektes "Arbeitskreis Zugang Extranets", das von den
Berufsverbänden BVK, Fairbund und VDVM ins Leben gerufen wurde.
Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit den deutschen Versicherungsunternehmen
ein Authentifizierungsverfahren für die Makler-Extranets festzulegen,
damit sich die Makler nicht in jedes einzelne Versicherer-Extranet
mit einer anderen Systematik, sondern nur einmal einloggen
müssen. Durch den Einsatz eines einheitliches Verfahrens spart
die Initiative vielen Versicherern erhebliche Investitionskosten
ein und erleichtert den Vermittlern die tägliche Arbeit.
Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Versicherungsunternehmen,
Experten der IT-Branche, der Wissenschaft und den genannten
Maklerverbänden.
Bei der jetzigen Sitzung lagen 18 eingereichte Lösungsvorschlägen
zur Prüfung auf dem Tisch. Auf Grund von vordefinierten Kriterien
wurde die Mehrzahl der Anbieter aussortiert. Gründe waren
u.a.:
- Der Lösungsvorschlag darf keine am PC fest angeschlossene
Hardware, wie beispielsweise einen Kartenleser, beinhalten,
da diese Lösung nicht im Außendienst einsetzbar ist (fehlende
Mobilität).
- Lösungen mit Browser Zertifikaten wurden ebenfalls abgelehnt,
da auch hier kein mobiler Einsatz möglich ist. Der Vermittler
muss den PC eines Kunden benutzen können, um in ein Extranet
zu gelangen, was das bei einer Zertifikatslösung momentan
noch nicht möglich wäre. Weiterhin spielten bei der Auswahl
der Kandidaten die Groesse des Unternehmens, die Möglichkeit
des Betriebs des Verfahrens im eigenen Haus und die Anbieter-Referenzen
eine Rolle.
Übrig blieben sieben Angebote, die am 14. Februar 2003 in
einer erneuten Sitzung des Expertenteams genau unter die Lupe
genommen werden sollen. Unter anderem werden Aspekte der Sicherheit,
zugrunde liegende Prozesse, Architekturen sowie die Kosten
der Lösungen im Detail betrachtet. Die Anbieter werden zur
Sitzung eingeladen.
Am 7. März 2003 trifft sich das Expertenteam letztmalig,
um eine Entscheidung zu treffen.
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